Tanita BIA im Vergleich
Die Tanita BIA im Vergleich mit anderen Körperanalysemethoden
Es gibt einige unterschiedliche Methoden der Körperfettmessung. Finden Sie folgend eine Zusammenfassung der gebräulichsten.
DEXA (Dual-Röntgen-Absorptiometrie)
Aufgrund ihrer Verlässlichkeit, Genauigkeit und der Tatsache, dass sie nicht wie viele andere Methoden auf zwei (Fett und Muskel), sondern auf drei Körperbestandteile basiert (Fett, Muskeln und Knochen) wird diese Methode grundsätzlich als goldener Standard betrachtet. DEXA ermöglicht die Körperfettverteilung des gesamten Körpers nur mit einer einzigen Messungen zu bestimmen. Der Nachteil dieser Analysetechnik ist, dass die Ausrüstung für so eine Messung sehr teuer ist und die Untersuchungsperson für 10 - 20 Minuten völlig bewegungslos liegen bleiben muss, während die Messung durchgeführt wird. DEXA wird häufig in Forschungseinrichtungen eingesetzt.
Hydrostatisches Wiegen oder Dichtemessung ("Eintauchmethode")
Richtig angewendet liefert auch diese Methode genaue und wiederholbare Ergebnisse. Auch diese Analysetechnik wird als goldener Standard im Bereich der Körperanalyse betrachtet. Allerdings ist diese Methode ein wenig subjektiv, da sie sich auf die Fähigkeit des Probanden verlässt, den gesamten Sauerstoff aus den Lungen auszustoßen, während er sich in einem wasserbefüllten Behälter befindet. Verbleibt Sauerstoff in den Lungen, werden die Ergebnisse verzerrt.
Ebenso wie dieses Verfahren für die Untersuchungsperson nachvollziehbarerweise unangenehm sein kann, ist der Behälter abhängig von der Ausrüstung und der Unterwassereinrichtung sehr teuer. In klinischen Einrichtungen wird diese Prozedur mehrmals wiederholt und daraus ein Mittelwert gebildet. Aufgrund der Kosten, der langen Versuchsprozedur und der physischen Belastung für den Probanden ist dies Methode eher für Forschungsstudien geeignet.
Herkömmliche BIA
Die Bio-Impedanz-Analyse, auch BIA genannt, gilt als eine der genauesten
und zugänglichsten Methoden zur Überprüfung von Körperfett. Bei der herkömmlichen BIA wird eine Person zunächst gewogen und danach werden Körpergröße, Alter (bzw Altersgruppe), Geschlecht und Gewicht oder andere physische Merkmale wie z. B. Körpertyp in einen Computer eingegeben. Während die Person liegt, werden an verschiedenen Stellen des Körpers Elektroden angebracht und ein schwaches elektrisches Signal wird durch den Körper gesendet.
Einfach ausgedrückt: die BIA mißt die Impedanz oder den Widerstand, auf
den das Signal auf seinem Weg durch den Körper stößt. Je mehr Muskeln
eine Person hat, um so größer ist der Wassergehalt im Körper dieser Person. Und je größer der Wassergehalt im Körper einer Person ist, um so einfacher ist es für den Strom, durch den Körper hindurchzufließen. Je größer der Fettgehalt ist, um so größer ist der Widerstand, auf den der Strom stößt.
Die BIA ist eine sichere und von Medizinern weltweit anerkannte Methode.
Das verwendete elektrische Signal ist für den Menschen völlig ungefährlich
und nicht spürbar.
Die herkömmliche Bio-Impendanz-Analyse ist genau, aber nicht so praktisch wie die Tanita BIA Methode und auch ein wenig subjektiver, da sie von der richtige Positionierung der Elektroden abhängig ist. Schon eine Abweichung von einem Zentimeter kann die Messergebnisse drastsich verändern und somit können Trendanalysen sehr ungenau werden. Obwohl diese Analysemethode in Arztpraxen und Kliniken verwendet wird, ist sie im Vergleich nicht so anwendbar und auch nicht so zweckdienlich, wie die Tanita BIA Methode.
Tanita BIA
Die Tanita BIA Methode liefert präzise Ergebnisse die eng mit den beiden Methoden DEXA (der Tanita Referenz Methode) und dem Hydrostatisches Wiegen (innerhalb von +/- 4 Prozentpunkten) korreliert sind. Die Methode bringt objektive Testergebnisse hervor, die unter gleichbleibenden Bedingungen häufig wiederholbar sind (mit weniger als 1% Abweichung unter einander). Beim Hydrostatischen Wiegen können Abweichungen von bis zu 4 Prozent auftreten. Zudem ist das Equipment nicht teuer, was Tanita zu einer professionell anerkannten Methode macht, die auch zuhause einfach angewendet werden kann. Es gibt keine physische Belastung für den Nutzer; keinen Bedarf an einem ausgebildeten medizinisch-technischen Assistenten um die Ausrüstung zu bedienen. Zudem dauert die gesamte Messung weniger als eine Minute.
Hautfalten-Messschieber
Das ist eine sehr subjektive Methode um das Körperfett zu messen. Um das Körperfett zu bestimmen muss ein ausgebildeter und zertifizierter medizinisch-technischer Assistenter, die verschiedensten Körperregionen untersuchen. Obwohl die Ausrüstung günstig und transportierbar ist, hängt diese Methode von den Fähigkeiten des ausführenden medizinisch-technischen Assistenten und der Qualität des benutzten Gerätes ab; aus diesem Grund ist diese Methode untauglich für die tendenzielle Anwendung oder die Erzielung von wiederholbaren Ergebnissen. Die Nutzung von Messchiebern empfinden viele Menschen als Eingriff in ihre Privatsphäre, sie fühlen sich während des notwendigen Zusammendrückens der Hautfalten an verschiedenen Stellen des Körpers unwohl. Hinzukommt, dass je kräftiger der Patient ist, es desto schwieriger wird die Haut richtig zu erwischen. Trotz der Annahme, dass unter der Haut gelegenes Fett mehr als die Hälfte des Gesamtkörperfetts ausmacht, liegen keine Daten vor, die diese Aussage bekräftigen. Zudem ist die Gültigkeit der Gleichung für Hautfalten um die Körperzusammensetzung zu prognostizieren auf den Bevölkerungsteil begrenzt, von dessen Daten diese Gleichung abgeleitet wurde. Für die Gesamtbevölkerung gibt es hingegen kaum Informationen über die Verteilung des Fetts im Körper.
Body Mass Index (BMI)
BMI ist die wahrscheinlich bekannteste Methode um zu entscheiden ob jemand das richtige Gewicht für seine Größe hat. BMI beruht auf einer einfachen Rechnung – das Gewicht in Kilogramm wird durch die Körpergröße zum Quadrat geteilt. Obwohl das eine einfach zu verwendende und billige Methode ist, unterscheidet sie nicht zwischen fettfreier und Fettmasse und weist nur eine mäßigen Zusammenhang mit dem tatsächlichen Körperfettniveau auf. Die BMI Berechnung achtet nicht auf Unterschiede im Körperbau und kann daher zu falschen Klassifizierungen führen (wie zum Beispiel für Leistungssportler und Bodybuilder).
NIR (Near Infra-Red)
Eine faseroptische Infarot-Messsonde misst das Gewebeverteilung an mehreren Seiten des Körpers. Diese Methode ist beliebt geworden weil sie einfach, schnell, nicht-angreifend und mit relativ billiger Ausrüstung durchführbar ist. Trotzdem – die Ergebnisse in den Studien waren unterschiedlich und ein hoher Fehleranteil ist bei sehr mageren und den stark übergewichtigen Probanden aufgetreten. Aus viele Quellen wird berichtet, dass zusätzliche Forschungsarbeit notwendig sein wird, damit diese Methode bekräftigt werden kann.
Allerdings ist es wichtig daran zu denken, dass keine dieser Methoden das Körperfett direkt misst. Das kann nur bei einer Autopsie gemacht werden.





